Festvorbereitungen und Abbau

Festvorbereitungen

Bereits im Oktober 2002 wurde einstimmig beschlossen, im Jahr 2006 ein Gründungsfest abzuhalten. Ein Jahr später wurde auch festgelegt, dass dies im Rahmen eines zwei- bis drei- tägigem Festes geschehen sollte. Kurze Zeit später war auch schon ein Termin dafür gefunden, nämlich vom 8. September bis zum 10. September. Zunächst wurde bei der Fahnenstickerei Kössinger wegen einer möglichen Restaurierung der alten Fahne angefragt, danach wurden noch andere Fahnenstickereine besucht. Als Fahnenjunker wurden Matthias Stangl und Martin Berlehner bestimmt, Sieglinde Fischhold gab ihre Zustimmung zur Übernahme des Amtes der Fahnenmutter. Im November 2004 beschloss der Ausschuss, dass zum Gründungsfest eine neue Fahne angefertigt werden sollte. Nach dem Beschluss, dass die neue Fahne von der Stickerei Kössinger angefertigt werden sollte, fasste man als möglichen Festplatz das neue Baugebiet in Reichstorf ins Auge. Im April 2005 wurde der Festausschuss gebildet, der aus 16 Personen bestand. Hieraus wurden kurze Zeit später einzelne Arbeitsgruppen gebildet und als Festauschussvorsitzender Alois Stömmer ernannt. Anschließend wurde ein Zeitplan der bis zum Fest hin zu erledigenden Arbeiten aufgestellt.

Als man eine verschollen geglaubte Standarte wieder gefunden hatte, beschloss der Ausschuss, auch diese zu restaurieren zu lassen, um sie dann am Gründungsfest ebensfalls segnen zu lassen. Als Träger wurde Klaus Waldherr bestimmt. Im September 2005 wurden die Entwürfe der neuen Fahne besichtigt und bewilligt. Außerdem wurde kurz darauf auch der Rahmenprogramm für das dreitägige Fest aufgestellt, der auch eine Rock und Oldie Party am freitagabend vorsah. Im März 2006 fand eine Informationsveranstaltung über die Vorbereitungen für die gesamte Dorfbevölkerung im Gasthaus Fischhold statt. Danach folgten das Schirmherrnbitten, das Fahnenmutterbitten und das Patenbitten. Auf einer weiteren Ausschusssitzung wurden Details zum Ortsschmuck und zur Festorganisation festgelegt und später der Bevölkerung mitgeteilt. Nachdem die neue Fahne von der Stickerei Kössinger abgeholt wurde, fand am 30.07.2006 der Fototermin für das Festgefolge und alle Feuerwehrmänner sowie den Landfrauen statt. Anschließend wurden im Gerätehaus Arbeitsgruppen gebildet.

Ab August wurde der Festplatz, für den nun entgültig das neue Baugebiet festgelegt wurde, vorbereitet und die Fahnenmasten aufgestellt. Ende August wurden die Parkplätze vorbereitet. Am Wochenende vor dem großen Fest begann dann die heiße Phase. Am Fr fand noch eine kurze Informationsveranstaltung zwecks der Rock und Oldie Party statt. Am Samstag dann begann der Zeltaufbau und die Parkplätze wurden markiert und eingezäunt. Außerdem fand noch der Fototermin des Barteams für die Freitagsparty statt.

Am Montag galt es dann, den Altar und die Stühle für die Kirche von Adldorf zu holen. Dort hatte ja am Wochenende die Fahnenweihe der Schützen stattgefunden, weshalb die Sachen erst ab Montag frei waren. Dann wurde gleich damit begonnen, den Altar am Fußballplatz aufzubauen. Während dessen trafen sich die Landfrauen bei Anna Maidl, um den Zaunschmuck für die Bevölkerung vorzubereiten. Nachdem das komplette Zelt mitsamt Bar aufgestellt war, folgten die Installationsarbeiten und weitere Feinheiten, wie z.B. das Säubern des Vorplatzes am Gerätehaus. Bis zum Mittwoch war schon sehr viel aufgebaut worden, so dass die ersten Zeltwachen abgehalten werden mussten. Bis zum Freitag waren dann auch alle Verkaufsstände, die Klowagen und auch die lange Bar, die von der BJB Adldorf-Indersbach stammt, aufgestellt. Zu erwähnen sei noch, dass die Arbeiter stets durch mehrere Mahlzeiten unterstützt wurden.

Nachdem auch die letzten Kleinigkeiten erfolgreich beseitigt waren, konnte am Freitag die Festlichkeit beginnen. Nach einer kurzen Einweisung seitens Gerhard Hanichl, Andreas Wimmer und Alois Stömmer begaben sich die Helfer auf ihre Positionen hinter der Bar. Man hatte auch einen Sicherheitsdienst engagiert. Für die Verwaltung der Finanzen waren Franz Waldherr und Gerhard Steinbeißer verantwortlich, für den Eintritt konnten Menschen aus der Bevölkerung gewonnen werden.

Nach dem die Sperrstunde überschritten worden war, begannen viele fleissige Helfer sofort die Bar abzumontieren, den Dreck auszukehren und auch die Begrenzungen innerhalb des Zeltes zu beseitigen. Anschließend konnte sogar noch ein Großteil der Bänke während der Nacht aufgestellt werden. Während sich die "Nachtschicht" in der Früh nach Hause begaben, um noch ein Wenig zu schlafen, kam schon wieder die nächste Schicht und richtete das Festzelt passend für den kommenden Abend her. Am Samstag und Sonntag nahmen sich die Landfrauen den Kuchenverkauf an, wobei hier noch ein herzliches Vergelt's Gott gesagt werden soll.

Abbau

Die Abbauarbeiten begannen bereits in der Nacht vom Sonntag auf dem Montag mit dem Aufräumen der Maßkrüge und leeren Flaschen. Die Stühle der Kirche wurden bereits am Sonntag Nachmittag abgebaut. Bis zum Dienstag war das Zelt komplett leer geräumt, so dass mit dem Abbau des Zeltes begonnen werden konnte. Zunächst wurden die Böden entfernt, am Donnerstag dann die Planen, während das Gerüst am kommenden Samstag abgebaut wurde. Am frühen Samstag Nachmittag war man mit den Aufräumarbeiten fertig und man setzte sich noch zu einer Brotzeit am Gerätehaus zusammen, um den Abschluss des Festes ein wenig zu feiern.



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