Jubiläumsfest mit Fahnenweihe

Nach der Rock und Oldie Nacht am Freitag und dem Ehrenabend am Samstag fand das eigentliche Highlight am Sonntag statt: das Jubiläumsfest mit Fahnenweihe. Für den Jubelverein begann dieser Festtag mit dem Weckruf bereits um 5:30 Uhr früh. Zunächst wurden nacheinander die Festdamen, Festmädchen und Fahnenmutter Sieglinde Fischhold vom Ausschuss abgeholt. Der Rest der FFW holte den Patenverein FFW Hartkirchen mit Fahnenmutter Beate Kirschner Schraufnagel ein. Anschließend wurden die Ehrengäste und Gastvereine eingeholt. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war es abzusehen, dass Petrus dieses Fest begünstigte und dem Jubelverein traumhaftes "Papstwetter" sandte. Nach dem Frühschoppen im festzelt wurde sich zum Festzug aufgestellt. Begleitet wurde dieser von drei Blaskapellen. Man setzte sich Richtung Sportplatz in Bewegung, wo der feierliche Gottesdienst unter der Leitung des neuen Pfarrers Adolf Ortmeier stattfinden sollte. Unterstützt wurde der Pfarrer bei diesem würdigen Gottesdienst von Diakon Josef Altmann. Die Chorgemeinschaft Hartkirchen begleitete unter Leitung von michale Weber diesen herrlichen Festakt. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Adi Ortmeier an die mutigen und beherzten Menschen, welche die FFW Reichstorf vor 125 Jahren ins Leben ruften. Durch die starke Abhängigkeit untereinander konnte sich eine starke Kammeradschaft entwickeln, die über viele Generationen hinweg noch heute hochgehalten werde. Durch die ständige Bereitschaft der FFW, anderen Menschen in Notzeiten zu helfen, handelt die FFW im Sinne Christi, so Pfarrer Ortmeier weiter. Zum Abschluss der Predigt danke er auch noch den Familien der Feuerwehrmänner für das Verständnis, wenn die Männer ihre Freizeit zum wohle der Mitmenschen opfern. Anschließend bat der Pfarrer um Gottes Segen für alle Feuerwehrmänner und auch für die neuen und alte Fahne, Fahnenbänder und die restaurierte Standarte. Nacheinander trugen die Festdamen Katrin Fischhold, Romina Stömmer, Lucia Böhmisch und Andrea Berlehner ihren Prolog vor und hefteten ihre Bänder an die Vereinsfahne. Anschließend befestigte auch Festdame Stefanie Götz im Namen des Patenvereins nach ihrem Prolog das Patenband an der Fahne.
Nachdem der Fähnrich die neue Fahne in Empfang nehmen konnte, folgte der Fahnengruß mit den Fähnrichen des Patenvereins. Anschließend richtete Festausschussvorsitzender Alois Stömmer einige Dankworte an alle Beteiligten, die zu diesem festgottesdienst und zu den Feierlichkeiten beigetragen hatten. Weiter folgten die grußworte des Schirmherrn Bürgermeister Max Schadenfroh, des Landrates Heinrich Trapp, Bundestagsabgeordneten Max Straubinger und Kreisbrandrat Alfons Weinzierl. Alle Redner gratulierten dem Jubelverein und lobten gute Kameradschaft, die vorbildliche Jugendarbeit sowie die unermüdliche Einsatzbereitschaft der FFW Reichstorf.
Schließlich wurde sich wieder für den Festzug aufgestellt. an den Seiten der Straßen versammelten sich viele jubelnde und applaudierende Zuschauer. Mit sicherheit war die Fahnenmutter mit ihrem charmanten Festgefolge der Höhepunkt des Zuges. Nach einem Marsch durch Reichstorf und nach Pöcking, wo ein Gegenzug gebildet wurde, erreichte man wieder das Festzelt. Dort wurde sogleich das Mittagsessen serviert. Nach dem Mittagessen begann der gemütliche Teil des Festes, der von den "Donautaler Musikanten" begleitet wurden. Sehr früh begannen die Festdamen des Jubelvereins die Bänke zu erklimmen, was sich alsbald auf das ganze Festzelt übertrug. Die Stimmung war hervorragend und viele Polonaisen wurden angestimmt. Auch die Bar wurde gut besucht. selbst am späten Nachmittag war das Festzelt noch sehr gut gefüllt, was vor allem am überragendem Wetter und an der musikalischen Unterhaltung lag. Auch einige Festdamen anderer Feuerwehren und Taferln wurden "entführt" und nur gegen hohe Lösegelder wieder freigegeben. am nachmittag wurden dann noch die Erinnerungsgeschenke überreicht.
Zu späterer Stunde, als nur noch der Jubel- und Patenverein, sowie einige hartgesottene Fußballer anwesend waren, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt, wie man sich auf den Bildern vergewissern kann. Die Letzten verließen das Zelt erst, als die Ersten schon wieder zum Aufräumen kamen und so Manche nächtigten gleich im Zelt.
Im Ganzen kann man nur sagen, dass dieses Fest der absolute Wahnsinn im positiven Sinne war und die Mitglieder sich wohl noch sehr lange und vor allem sehr gerne daran erinnern werden. Wir freuen uns schon auf das nächste Fest in 25 Jahren!


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